Schulleben im Schuljahr 2019/2020

Verkehrssicherheitstraining für unsere Jüngsten (Februar 2019)

Am Freitag, den 14.02.2020 nahmen die beiden 1. Klassen an einem Verkehrssicherheitstraining teil, das von der ADAC Stiftung / ADAC Nordbayern e.V. angeboten wurde.

Begleitet durch die Handpuppe ADACUS führte Frau Monika Breimhorst jeweils 60 Minuten durch das Programm: sichere Kleidung, Verhalten am Zebrastreifen und an einer Fußgängerampel. Vor allem das praktische Tun lag im Vordergrund. Entscheidend ist es, mit den anderen Verkehrsteilnehmer Augenkontakt aufzunehmen, um die Reaktion einschätzen zu können. Eine wichtige Einstellung! Mit viel Freude und Eifer waren die Kinder dabei.

Hildegund Breitenstein

Forschertrag an der Universität (Februar 2020)

Im Rahmen des Forscherprojekts der zweiten Klassen verbrachten die Kinder einen „Forschertag“ im Mind-Center auf dem Campus Nord der Uni Würzburg in der Biologiedidaktik.

Zum Thema „Wunder des Lebens“ hatte Frau Dr. Gerstner zusammen mit Frau Weber und einer Gruppe von Studentinnen als Laborhelfer zwei Experimentierphasen für die Kinder vorbereitet. Nach einem Tastspiel, bei dem die Kinder wichtige Geräte aus dem Labor wie den Erlenmeyerkolben, das Reagenzglas, den Messzylinder, die Spritzflasche oder den Rührfisch kennen lernten, ging es an die Forscheraufgaben im Labor.

Verschiedene Flüssigkeiten wurden auf ihren Gehalt von basischen oder sauren Inhaltsstoffen überprüft. Dabei war Rotkohl der Indikator. Die Kinder stellten Vermutungen an, führten Versuche durch und überprüften am Ende ihre Hypothesen. Das Forscherheft begleitete sie dabei durch den Vormittag.

In der zweiten Versuchsreihe ging es um Feststoffe und Lösungen, die durch Auflösen, Erhitzen und auf dem Magnetrührer in ihren Eigenschaften genauer bestimmt wurden. Der „Regenbogen im Reagenzglas“ brachte alle Kinder zum Staunen.

Am Ende des Vormittags waren sich die Kinder einig: Forscher sein und Forschen ist spannend und eine tolle Beschäftigung!

Zunächst lernten die Schülerinnen und Schüler alle Gegenstände kennen, die sie zum Experimentieren brauchten.

Besuch aus Japan (Februar 2020)

Am Donnerstag, 06. und Freitag 07. Februar kam Yoko Kubota aus Tokyo in die Klasse 1b zu Besuch. Sie ist Dozentin für Musikpädagogik und bildet in ihrem Heimatland Grundschullehrer*innen aus. Schon 2019 war sie in Deutschland auf Bildungsreise und besuchte die Grundschule in Rottendorf. Nun ist sie wiedergekommen, weil sie ihre Erfahrungen zum deutschen Schulsystem erweitern und vertiefen möchte. Außerdem hatte es ihr an der Schule in Rottendorf sehr gut gefallen.

So übten die Kinder zusammen mit ihr und Frau Breitenstein ein Lied über den Berg Fujisan ein. Sie konnte auch beobachten, wie selbstständig die Kinder in der Buchstabenwerkstatt ihr Wissen über den Buchstaben R,r vertiefen konnten. Am Freitag stand dann den ganzen Tag „Japan“ im Mittelpunkt. Singen, eine Power Point Präsentation über den Schulalltag in Japan, aber auch über Städte, Natur und die Kaiserfamilie, faszinierte die Kinder. Vor allem die Schriftzeichen der drei Schriftsysteme beeindruckte sehr. Zur Stärkung gab es japanische Reiskekse und Mugicha, ein japanischer Gerstentee, der für die Kinder allerdings sehr gewöhnungsbedürftig war.

Zum Schluss wurde in Kalligraphie das Wort für „Freunde“ gezeichnet. Ganz schön mühsam, vor allem dabei in die Ruhe und die typisch japanische, aufmerksame und achtsame Haltung zu kommen.

So vergingen zwei wunderschöne Schultage ganz schnell.

Hildegund Breitenstein

Die Grundschule auf der Eisbahn (Januar 2020)

Einen wunderschönen Tag verbrachten alle Grundschüler auf der Eisbahn. Spannend war der Wunsch der Eisbahnbetreiber die gesamte Grundschule nach Schuhgrößen aufzustellen. Klappt dies oder nicht, war die Frage, die sich alle Lehrer und begleitende Eltern stellten. - Ja, die Kinder haben dies prima gemeistert.

Lassen wir Emma aus der 4b von dem Tag erzählen:

Alle hatten Spaß!

Besuch der vierten Klassen im Wasserwerk (Januar 2020)

Bericht: Emma F. 4b

200 Crepes zum Deutsch-französischen Tag (Januar 2020)

Deutsch französischer Tag an der Grundschule Rottendorf

Die Grundschule Rottendorf und das Partnerschaftskomitee der Gemeinde feierten den Deutsch-französischen Tag an der Grundschule mit Informationen und leckeren Crêpes.

Freunde zu haben, ist gut. Das dachten sich vor 57 Jahren auch Deutsche und Franzosen. Lange Zeit waren die beiden Länder verfeindet gewesen. Sie hatten sogar in Kriegen gegeneinander gekämpft, wie zum Beispiel im Zweiten Weltkrieg von 1939 bis 1945. In diesem Krieg haben deutsche Soldaten Frankreich angegriffen und in Teilen des Landes die Macht übernommen. Viele Franzosen, die sich gegen die deutschen Besatzer wehrten, wurden eingesperrt oder getötet.

Doch 1963 wollten die damaligen Regierungschefs der Bundesrepublik Deutschland und Frankreichs festhalten, dass es nie wieder so weit kommen darf. Deshalb unterschrieben Bundeskanzler Konrad Adenauer und Präsident Charles de Gaulle am 22. Januar 1963 einen wichtigen Vertrag: den Elysee-Vertrag.

Seitdem pflegen Deutschland und Frankreich eine intensive Zusammenarbeit. Für diese Verständigung spielt die Bildung von jungen Menschen eine besondere Rolle. Das Partnerschaftskomitee der Gemeinde Rottendorf und die Grundschule Rottendorf erfüllen den freundschaftlichen Dialog zwischen beiden Ländern immer wieder aufs Neue mit Leben.

Schon seit 1987 gibt es das Partnerschaftskomitee und seit über 30 Jahren die Arbeitsgemeinschaft Französisch an der Grundschule, finanziell unterstützt vom Deutsch-französischen Jugendwerk. Auch   vom Partnerschaftsreferat des Bezirkes Unterfranken wird die Schule mit Arbeitsmaterialien und Fortbildungen rund um den Französischunterricht begleitet.

In diesem Schuljahr organisierte die Arbeitsgemeinschaft Französisch für alle Schüler eine Informationsveranstaltung zum deutsch-französischen Tag. Diese enthielt einen kleinen Film über die Hintergründe der Freundschaft beider Länder. Dazu hatten die Schüler bunt gestaltete Informationsplakate zur Entstehung des Vertrages, zu landestypischen Besonderheiten und zur Rottendorfer Partnerschaft mit Troarn erstellt. Aus dem Partnerschaftskomitee buken Ariane Ahrens-Rützel, Monika Schlereth und Elisabeth Bäumel einen ganzen Vormittag 200 Crêpes aus 70 Eiern, 8 kg Mehl und 12 Liter Milch. Jedes Kind erhielt einen leckeren Crêpe. Finanziell wurde die Aktion großzügig unterstützt vom Partnerschaftsreferat des Bezirkes Unterfranken.

Diese lebendige und informative Gestaltung des Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrages von 1963 begeisterte alle Schülerinnen und Schüler. Jeder, der an diesem Tag das Schulhaus betrat durfte durch den leckeren Duft an die Freundschaft mit Frankreich erinnert werden.

Am selben Abend fand auch der Informationsabend für Eltern und Kinder statt, denn die Grundschule fährt seit 2006 alle zwei Jahre mit den Kindern der Arbeitsgemeinschaft Französisch in die Partnerstadt Troarn.

"Fair lesen" im Wasserschloss (Januar 2020)

In Kooperation mit der Fair-Trade-Steuergruppe der Gemeinde haben die Kinder der Fair-Trade-Gruppe der Grundschule faire Vanilletrüffel hergestellt und diese bei der Veranstaltung im Wasserschloss angeboten. Die Kinder waren eifrig bei der Sache und so wurden 100 selbstgemachte Trüffel in Pralinenförmchen gesetzt.

Dazu wurde faire Schokolade geschmolzen, mit Sahne vermischt, Vanillezucker zugefügt. Diese Masse ist dann im Gefrierfach zu einer festen Masse erkaltet. Anschließend konnten die Vanilletrüffel gerollt und in fairem Kakao gewälzt werden.

Bei der Veranstaltung für Erwachsene im Wasserschloss wurden Ausschnitte aus verschiedenen Romanen zum Thema „Kaffeegenuss“ vorgetragen, dazu wurde die „Kaffeekantate“ von Johann Sebastian Bach als Hörgenuss geboten und die fairen Trüffel und Kekse wurden zum Würzburger Partnerkaffee gereicht. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg und Katharina Lang trug die Vorteile des fairen Kaffeeanbaus vor, die für die Kinder eine Schulbildung und auch die soziale Krankenversicherung ermöglichen.

Dies wird maßgeblich vom Würzburger Partnerkaffee unterstützt, denn zu den Kooperativen in der Region Mbinga/Tansania bestehen enge persönliche Kontakte.

Galette du Rois im Französischunterricht (Januar 2020)

 

Am 6. Januar isst man in Frankreich den Galettes, einen leckeren Kuchen mit einer Figur, die im Teig versteckt ist. 

Wer die Figur in seinem Kuchenstück hat, ist der König oder die Königin.

Es wird gefeiert, getanzt und der König/die Königin nimmt seine/ihre Krone mit nach Hause. 

Diesen Brauch feiern wir jedes Jahr in der 

AG Französisch und die Kinder freuen sich immer darauf.

Früher war eine Bohne oder eine Weihnachtsfigur „le santon“ im Kuchen. Heute sind es Porzellanfiguren aus bekannten Märchen oder Kinofilmen, dieses Jahr aus der Eiskönigin „ La Reine de Neige“..

Weihnachtsfeier an der Grundschule (Dezember 2019)

Am 19. Dezember war es soweit! Die Kinder der Grundschule zeigten ihren Gästen was sie in der Adventszeit einstudiert und geübt hatten und das konnte sich wirklich sehen lassen. Die Feier war gleichzeitig ein Dank für alle ehrenamtlich an der Grundschule tätigen Rottendorfer Bürger, die ebenfalls zu der Aufführung eingeladen waren.

Die Bläserklassen eröffneten das abwechslungsreiche Programm für die anwesenden Eltern und Gäste mit schwungvoller weihnachtlicher Musik.

Anschließend spielte die Instrumentalgruppe die Stücke "A, a, a, der Winter, der ist da“ und "Schlaf Kindlein schlaf" und die Kinder der Klasse 4a trugen das Gedicht "Weihnachten" von Joseph von Eichendorff vor.

Nun dankten die Schulleitung den ehrenamtlichen Helfern, die im gesamten Schuljahr immer wieder an die Schule kommen um mit den Kindern zu lesen, zu schwimmen oder auch zu musizieren. Auch den unermüdlich auf dem Schulweg stehenden Lotsen wurde gedankt.

Weiter ging es im Programm mit einer wunderschönen Interpretation des Liedes "Macht die Tore weit". Dargeboten vom Rottendorfer Schulchor unter Leitung von Hildegund Breitenstein.

Dank einer großzügigen Spende des Fördervereins besitzt die Instrumentalgruppe nun ein neues Xylophon und die Kinder dürfen sich im Frühjahr auf eine sportliche Rolleraktion freuen.

Die Geschichte "Paco baut eine Krippe"  erzählte die Theater-AG unter der Regie von Barbara Renner und Elke Müller. Sie fesselten das Publikum mit einer wunderschönen Aufführung, bei der das abwechslungsreiche und wunderschön gestaltete Bühnenbild die Darstellung der Kinder so richtig in Szene setzte und ein Teil der Geschichte, das vom Chor dargebotene Lied "Con mi buritto", alle Gäste schwungvoll mitnahm.

Der Schulchor rundete die Veranstaltung mit dem Lied "Kinder tragen Licht ins Dunkel" ab.

Für weihnachtliche Genüsse sorgten vor und nach der Feier die Eltern mit Glühwein und süßem Gebäck und das Fair Trade Team mit Weihnachtstee und herzhaften Teilchen.

Neue Pausenhelfer in der Grundschule (Dezember 2019)

Nach einem ausführlichen Theorieunterricht kam auch in diesem Jahr Manfred Neuhöfer vom BRK Rottendorf in die Grundschule um die Prüfung der Pausenhelfer abzunehmen.
Und hier sind sie, unseren neuen, frisch geprüften Ersthelfer für den Pausenhof, zu sehen vor dem Rettungswagen mit Manfred Neuhöfer.
Herzlichen Glückwunsch
Nach der Prüfung, in der die Kinder die stabile Seitenlage zeigen mussten, einen Notruf absetzten und verschiedene Verbände anlegten, zeigte Her Neuhöfer die Ausstattung eines Rettungswagens, hier den Erste Hilfe Rucksack. Natürlich durfte im Anschluss daran auch das ein oder andere Kind einmal auf der Trage liegen.
Auch im Rettungswagen gab es viel zu sehen.

Generalprobe des Weihnachtsstückes (Dezember 2019)

 

Heute waren die Rottendorfer Vorschulkinder in der Grundschule zu Gast um die Generalprobe unseres Weihnachststückes anzusehen.

Die AG Schulspiel hatte das Stück "Paco baut eine Krippe", eine bezaubernde Weihnachtsgeschichte nach einer Erzählung von Willi Fährmann einstudiert.

In dem Stück geht es um den 10-jährige Paco, der mit seiner Familie in Südamerika lebt. Da das Geld kaum reicht, muss er schon mit auf dem Feld arbeiten. Doch kurz vor Weihnachten hat er eine Idee: Voller Fantasie baut er eine Krippe. Als die Heilige Nacht anbricht, geschieht ein kleines Wunder. Mehr wird hier nicht verraten.

Gut gefiel den kleinen Gästen auch die anschließende Führung hinter die Bühne in die Kulissen.

Adventskranzbasteln in den zweiten Klassen (November 2019)

 

 

Fleißige Helfer gab es beim Adventskranz binden in den zweiten Klassen.

 

Die Kinder schnitten kleine Zweige und machten kleine Sträußchen, die dann um den Rohling aus Stroh gebunden wurden. 

 

Nun kann die schöne Adventszeit beginnen. 

Philosophieren im Ethikunterricht (November 2019)

Die Kinder der Ethikgruppe der ersten und zweiten Klasse philosophierten rund um das Thema „Wir“. 

 

Wann kann das Wir-Gefühl entstehen und was ist dabei wertvoll für mich?

 

Dabei formulierten die Kinder ihre Gedanken und dachten darüber nach, wo das „Kleine Wir“ zu finden ist.

 

Zum Thema Glück machten sich die zweiten Klassen auf den Weg. 

„Was ist Glück?“

„Was macht mich glücklich?“

„Wie finde ich meinen Weg zum Glück?“

 

Dazu gestalteten die Kinder ihr persönliches Glückskärtchen.

Außerdem tauschten sie sich über das Märchen vom „Hans im Glück“ aus.

Vorlesetag an der Grundschule in Rottendorf (November 2019)

Hier unsere fleißigen Vorleser, die Eltern, die zu uns in die Schule kamen und Kindern, die sich auf den Weg in unsere 3 Kindergärten machten.

Am bundesweiten Vorlesetag (15.11.19) beteiligte sich auch die Grundschule mit Leseeltern, die den Klassen eine gemütliche Vorlesestunde spendierten. Auch unsere Dritt- und Viertklässer machten sich auf den Weg und lasen in den Rottendorfer Kindergärten vor.

Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung.

Jedes Jahr am dritten Freitag im November begeistert der Bundesweite Vorlesetag mittlerweile fast 700.000 Vorleserinnen und Vorleser.

Vorlesestudien zeigen: Vorlesen hat einen sehr positiven Einfluss auf die Entwicklung von Kindern!

Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird,

  • verfügen über einen deutlich größeren Wortschatz als Gleichaltrige ohne Vorleseerfahrung,
  • haben im Schnitt bessere Noten und
  • später mehr Spaß am Selbstlesen und im Umgang mit Texten.

In etwa jeder dritten Familie in Deutschland bekommen Kinder von ihren Eltern zu selten oder nie vorgelesen.
Deswegen gibt es den Bundesweiten Vorlesetag, der mit der Hilfe aller Beteiligten auf die Bedeutung des Vorlesens aufmerksam machen möchte.

Egal wo man hineinspitzte waren in die Geschichten vertieft lauschende Kinder zu sehen.

Die Französisch AG am Hobby- und Künstlermarkt (November 2019)

Auch beim diesjährigen Hobby- und Künstlermarkt, der vom Partnerschaftskomitee der Gemeinde veranstaltet wurde, beteiligten sich die Französischkinder mit einer Aufführung auf der Terrasse.

Am Sonntagnachmittag zeigten ca. 30 Kinder ein französisches Fingerspiel zur Begrüßung, dann das kleine Singspiel “lundi matin“, gefolgt von dem Lied „j‘aime Papa“ und dem Lied über die Schönheiten Frankreichs „dans mon pays de France“.

Es gab einen großen Applaus für die Schauspieler von der ersten bis zur vierten Klasse.  Alle waren eifrig bei der Sache, zum Teil kostümiert, und bewiesen, was sie gemeinsam dem Publikum sprechen, singen und spielen konnten.

A la prochaine     -      bis zum nächsten Mal am Wasserschloss 

Sibylle Emmerling

Mathematikmeisterschaft (Oktotber 2019)

 

Emma und Mikel haben es geschafft!

Sind sie die beiden besten Rechner der vierten Klassen und werden die Grundschule Rottendorf in der zweiten Rechenrunde auf Schulamtsebene vertreten.

Wir drücken die Daumen! Viel Erfolg!

Hier sind sie, die 14 fleißigen Rottendorfer Rechnerinnen und Rechner, die sich den anspruchsvollen Aufgaben gestellt hatten. Im Bild hinten von rechts Frau Sabine Müller von der VR Bank Rottendorf, die den Wettbewerb jedes Jahr mit ansprechenden Preisen für die Teilnehmer unterstützt, und Rektorin Andrea Böhm.

Herbstsuppentag (Oktober 2019)

Im Rahmen der Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit fand am 15. Oktober ein Herbstsuppentag  in unserer Schule statt.

Jede Klasse lernte im Unterricht etwas zum Thema "Gesunde Ernährung" und als Krönung des Tages bot der Elternbeirat nach Schulschluss jedem Kind eine selbstzubereitete Gemüsesuppe aus herbstlichen und einheimischen Gemüsesorten mit knusprigen Broten an.

"Schmeckt das lecker" fanden die Schüler und alles wurde aufgegessen.

Zertifizierungsfeier "Fair Trade School"

Werte stehen im Moment im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses ob Klimaschutz, der Umgang mit Zuwanderung, der Umgang miteinander oder der faire Handel.

Da stellte sich der Rottendorfer Schulfamilie und vor allem den Lehrern die Frage, was bedeutet die gegenwärtige Welt Situation für die Bildung in unserer Grundschule – worum geht es uns Lehrern eigentlich, wenn wir unseren pädagogischen Auftrag ernst nehmen?

Der Gedanke hatte sich schon länger entwickelt und schon seit einiger Zeit entstanden viele kleine Bausteine, um fair zu sein. 2016 erhielt die Schule bereits den Nachhaltigkeitspreis, bei dem neben Mobilität und Energieersparnis unter anderem mit Fairness und dem Engagement für Projekte in Entwicklungsländern gepunktet werden konnte.

Dies gab Energie das Gewachsene weiterzuentwickeln. Es folgten Elterninformationsabende, Kinderinformationsaktionen mit dem Weltladen sowie Kinderphilosophierrunden rund um das Thema Fairer Handel. Vor allem im Ethik- und Religionsunterricht wurde das Thema aufgegriffen, genauso wie im HSU Unterricht, und schließlich startete das Bananenprojekt, bei dem die Schüler fair gehandelte Bananen für die Pause erwerben und sich somit für den Fairen Handel einsetzen können.

Auch die Gemeinde Rottendorf hatte sich inzwischen auf den Weg gemacht zur Fair Trade Town um den Fairen Handel auf regionaler Ebene zu unterstützen, so konnten Projekte am Dorffest und am Bauernmarkt Hand in Hand umgesetzt werden und vor allem die Schüler waren mit Überzeugung dabei.

In diesem Frühjahr stand auch das Schulfest unter dem Motto „Wir sind fair“. Denn die Grundschule Rottendorf will fair untereinander, fair zur Umwelt und fair im Handeln zur Welt um sie herum sein.

Dies wollen die Lehrer der Schule vermitteln, denn Bildung ist nicht neutral, Bildung ist den Menschenrechten verpflichtet.

Und wenn viele an einem gemeinsamen Ziel arbeiten, dann kann man etwas bewegen.

Von diesen Aktionen ausgehend, gibt es an der Grundschule Rottendorf seit letztem Schuljahr immer am „Fairen Mittwoch“ Produkte aus fairem Handel im Rahmen des Pausenverkaufs sowie fairen Kaffee und Tee im Lehrerzimmer oder auch auf Schulveranstaltungen.

Im Namen von TransFair e.V., verantwortlich für die Fairtrade-School-Kampagne, hielt Herr Dr. Frank Eichinger die Laudatio und überreichte die Urkunde an das Fairtrade-Schulteam der Grundschule Rottendorf. In der Aula der Schule war für diesen Anlass ein tolles Programm auf die Beine gestellt worden, unter Beteiligung der ganzen Schule und vieler Gäste.

Bürgermeister Roland Schmitt war sehr stolz auf seine Grundschule und hob dies auch in seinen Grußworten hervor. Ernst Joßberger, der stellvertretender Landrat, stellte die Bedeutung des Fairen Handels für unsere heutige Zeit heraus und lobte hierbei das Engagement der Leiterin des Fair Trade Schulteams Sibylle Emmerling und des Rottendorfer Weltladens, der bald seinen 30. Geburtstag feiern darf.

Nun heißt es für die Schulgemeinschaft, auch zukünftig engagiert und ambitioniert das Thema Fairtrade in möglichst vielen Facetten lebendig werden zu lassen.

Der Beitrag des Fairtrade Teams der Schule.
Kinder, Lehrer und Eltern hatten schon ein Morgen ein leckeres Buffett gezaubert, das sich die Schülerinnen und Schüler nach den Feierlichkeiten schmecken ließen.

Fair handeln, auch in der Schule (September 2019)

Dieses Logo dürfen wir bald offiziell führen.

 

Die Grundschule Rottendorf darf sich künftig „Fairtrade Schule“ nennen. Sie hat die Nachricht bekommen, dass sie alle Voraussetzungen erfüllt und das Bewerbungsverfahren erfolgreich durchlaufen hat.

 

 

Um den Titel Fairtrade-School zu erhalten und als diese ausgezeichnet zu werden, müssen nachweislich fünf Kriterien erfüllt sein. Dies bedeutet neben organisatorischen und planerischen Bedingungen auch Folgendes umzusetzen:

-         Verkauf und Verzehr von fair gehandelten Produkten an der Schule

-         Aufnahme des Themas fairer Handel in den Unterricht

-         Schulaktionen, um den fairen Handel einer größeren Menge an Menschen zugänglich zu machen

Die Schulleitung ist jetzt mit den Planungen für die offizielle Anerkennungsfeier im Oktober beschäftigt.

Grundschule Rottendorf erhält Förderpreis (Oktober 2019)

Stadt der jungen Forscher

Die beiden zweiten Klassen hatten mit ihrem Thema "Wunder des Lebens" in Kooperation mit dem Institut für Humangenetik der Universität Würzburg am Wettbewerb für Junge Forscher teilgenommen.

Gesucht wurden Projekte zwischen Schulen im Raum Würzburg mit hiesigen Wissenschaftseinrichtungen. Der Förderwettbewerb stand dieses Mal unter dem Motto "Ich sehe was, was du nicht siehst!" und greift damit das nahende 125-jährige Jubiläum der Entdeckung der Röntgenstrahlen in Würzburg auf.

Erstmals konnten sich in dieser Förderrunde auch Grundschulen mit ihren Projektideen bewerben und auf finanzielle Unterstützung hoffen. Dank der Unterstützung einiger Würzburger Unternehmen befanden sich 15 000 Euro im Fördertopf.

Am 2.Oktober besuchten nun die zweiten Klassen die Mainfrankenmesse, um den Förderpreis der Stadt der jungen Forscher entgegenzunehmen.

Bei dem selbstgewählten Thema “Wunder des Lebens“ wird das naturwissenschaftliche Forschen sowie das Philosophieren im Mittelpunkt der geplanten Aktivitäten stehen. 

Die 43 Zweitklässler waren die jüngsten Teilnehmer beim diesjährigen Förderwettbewerb im Röntgenjahr mit dem Motto „Ich sehe was, was du nicht siehst“. 

So war nicht nur die Veranstaltung an der Bühne mit dem Oberbürgermeister Herrn Christian Schuchardt ein Erlebnis, sondern auch alles, was es zu Wissenschaft und Forschung in der Messehalle zu entdecken gab. (Der Artikel der Stadt Würzburg ist hier nachzulesen.)

Hier konnten sich die Kinder selbst auf der großen Leinwand bewundern.
Auch auf der Mainfrankenmesse konnten die Schüler schon fleißig forschen.

Der erste Schultag im Leben (September 2019)

Sie bekommen es nun mit Schulglocke, Pausenbrot und Alphabet zu tun: die 44 ABC-Schützen, die gestern an der Grundschule Rottendorf an ihrem ersten Schultag begrüßt wurden. An diesem ersten Tag war für viele Kinder die Aufregung groß. Für so manche Eltern und Großeltern aber auch.

Ein wichtiger Teil dieses Tages durfte natürlich nicht fehlen: die Schultüte. Deren Inhalt bestand bei den Grundschülern meist nicht nur aus Süßigkeiten: „Darin sind viele Sachen, die sie in der Schule gut gebrauchen kann. Stifte, Radiergummi und Bastelsachen. Aber natürlich auch etwas Süßes“, erklärten die Eltern einer frischgebackenen Erstklässlerin.

Damit „die Neuen“ an der Schule sich gleich auch willkommen fühlen, trafen sich am Schultagesende alle zu einem gemeinsamen Gottesdienst in der St. Vitus Kirche Rottendorf. Außerdem halfen die Schüler der zweiten Klassenstufe kräftig mit, um ihren neuen Schulkameraden den ersten Tag angenehm zu gestalten: Es gab ein Gedicht und ein Begrüßungslied von den älteren Schülern, die die "Kleinen" zur Pause dann am Klassenzimmer abholten und mit ihnen gemeinsam im Pausenhof spielten.

Am Ende war der erste Schultag auch gar nicht so lang für die neuen Schüler, aber superaufregend.